24. Dezember 2009

"Licht ins Dunkel" für heuchlerische Politiker

Es war vor auf den Tag genau 3 Jahren, da probierte ich meinen brandneuen DVD-Recorder aus. Nein, es war kein Geschenk das mir viel zu früh unter die Finger geraten und einer prä-weihnachtlichen Ungeduld zum Opfer gefallen ist; das Teil ist schon längere Zeit rumgelegen und am 24. Dezember bot sich halt die Gelegenheit, mich definitiv von meinem Videorecorder (das ist das Ding in das man die fetten, klobigen, schwarzen, rechteckigen Kassetten reinschieben muss!) zu trennen um mich sogleich in einem neuen, futuristisch anmutenden Zeitalter zu wähnen; ein trügerischer und nur kurze Zeit anhaltender Eindruck natürlich, wenn man bedenkt dass es heute noch weitaus ausgetüfteltere Technologien gibt, die auch den DVD-Recorder fast schon erbärmlich altbacken aussehen lassen.

Im TV lief gerade Licht ins Dunkel, und nolens volens wurde das dann schließlich meine erste (nur wenige Sekunden dauernde) Testaufnahme. Und es sollte eine gute werden. Denn beim genaueren Hinschauen sprangen mir da plötzlich Sachen ins Auge, die einem sonst sicherlich niemals auffallen würden. Und je öfter ich mir die Testaufnahme-Passage ansah, desto mehr Details machten sich daran, mir ebenfalls ins Auge zu springen.

Ich bin zwar nicht einer der gerne in diesen Tenor einfällt, demzufolge Politiker als die niederträchtigsten Kreaturen auf der Erde zu betrachten sind; aber das hier zu sehende überspringt mit Waldelfen ähnlicher Anmut und graziler Leichtigkeit die Grenzen zum absurd-jämmerlichen. Man ertappt sich dabei wie man drauf loslachen will, aber irgendwie geht's nicht wirklich.

Diese paar Sekunden enthalten sehr viel Aussagekraft über die politische Realität (nicht nur in Österreich, sondern generell) und die Fassade, hinter der sich diese politische Realität bewegt. Aber egal. Vorhang auf:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen