21. April 2010

Antisemitismus vs. Verhetzung

An ziemlich prominenter Stelle wurde heute in allerlei Onlinemedien über den Fall jenes 46-jährigen Wieners berichtet, der in einem Krone-Forum unter anderem gemeint  hatte dass "die Juden wie 1938 vergast" bzw. "in Buchenwald und Dachau an die Wand gestellt" werden sollten. Dafür fasste er nun vor Gericht neun Monate bedingter Haft aus.

Das Problem an der Berichterstattung zu diesem Thema: die verantwortlichen Journalisten sind scheinbar einer beachtlichen Fehlleistung zum Opfer gefallen. Die neun Monate Haft gab es nämlich nicht - wie man allerorts lesen konnte - wegen "Antisemitismus", denn dieser ist kein Straftatbestand. Wäre dies nämlich der Fall, dann wäre die österreichische Online-Forenlandschaft so gut wie tot, wie - nimmt man diese paradigmenhaft als Beispiel her - zahlreiche Postings zu diesem Urteil schließen lassen.

Blinde Kuh Justitia

Wer kennt sie nicht, die nette junge Dame, ausgestattet mit einem Richtschwert, einer Waage und einer ihre Augen bedeckende Augenbinde?

Sieht man sich einmal kurz die österreichischen Justiz an, dann besteht eigentlich relativ wenig Bedarf an diesen 3 Utensilien, die ja in der Theorie "verdeutlichen sollen, dass das Recht ohne Ansehen der Person (Augenbinde), nach sorgfältiger Abwägung der Sachlage (Waage) gesprochen und schließlich mit der nötigen Härte (Richtschwert) durchgesetzt wird" (so Wikipedia).

13. April 2010

Soup.io - Auf der Tumblelog-Suppe dahergeschwommen

Facebook, Twitter, Blogs, etc. Die letzten Jahre haben zahlreiche neuartige Intrumente das Licht der Online-Welt erblicken lassen, die die bestehenden Kommunikations- und Informationsstrukturen maßgeblich beeinflusst und verändert haben. Dabei hat jedes dieser Tools eine eigene Ausrichtung, könnte man jedes nach unterschiedlichsten Kriterien kategorisieren.

Ich spiel mich ja gerne mit diesen Sachen, und daher habe ich mir zusätzlich zu meinen bisherigen Distributionskanälen einen weiteren zugelegt: einen Tumblelog.

5. April 2010

Wien

Vor einigen Tagen postete ich an dieser Stelle ein Video welches die schönen Seiten dieser Stadt auf besonders künstlerische und eindrucksvolle Art und Weise einzufangen vermochte. Dabei war dieses Video vom Produzenten eigentlich nur dazu gedacht, das Kamera-Equipment auszutesten. Dennoch erhielt das Video bei mir auf Facebook ein vielfaches an Likes und positiven Kommentaren im Vergleich zu diesem, kurze Zeit später geposteten. Sardonisch meinte ich zu einem Bekannten: kein Wunder, in dem Video gibts fast keine Wiener, und wenn, dann nur in einer Statistenrolle in der sie zum Kuschen verdammt sind; unter diesen Umständen käme man doch nicht umhin, Wien zu mögen.

Gestern führte ich, unabhängig voneinander, zufällig 2 Gespräche mit 2 Israelis: der eine lebt schon lange in Wien, der andere ist hier "nur zu Besuch".

2. April 2010

"Vienna is not Beijing" - 4 to 7 A.M short

Auch wenn man dieser Stadt zuweilen überdrüssig werden kann (und muss).


"Vienna is not Beijing" - 4 to 7 A.M short from Johnnie Behiri on Vimeo.