31. Mai 2010

Eurovision Song Contest - Über Geschmack lässt sich nicht streiten

"Über Geschmack lässt sich nicht streiten - man hat ihn oder man hat ihn nicht" - Zitat Ich 

Da sag doch mal einer, der ORF würde seinen Bildungsauftrag vernachlässigen. Ich befinde mich zwar nicht in der Position, diesbezüglich ein besonders berücksichtigungswertes Urteil zu fällen, habe ich mir doch vor knapp 3 Jahren ein TV-Verbot auferlegt (mit einigen wenigen, punktuellen Ausnahmen, wie zB bestimmte Informationssendungen, ARTE und dergleichen; Serien sowieso, das ist jedoch ein anderes Thema), aber wenn der ORF Samstag abend nicht den Eurovision Song Contest ausstrahlt und stattdessen den Musikantenstadl bringt, dann kann angesichts der Alternative zweifellos von einem qualitativ hochwertigen Abendprogramm gesprochen werden.

29. Mai 2010

Gogol Bordello - Hinweggefegt vom Zigeuner-Tornado

Es war ja nicht das erste Mal. Dieses ist schon länger her, Herbst 2005, in der Arena. Ein Freund hatte mich ein paar Monate zuvor auf diese Band mit dem belustigenden Namen aufmerksam gemacht, ein Name, der so lächerlich klingt, dass man das ganze von Haus aus nicht so recht ernst nehmen will. Aber um Ernsthaftigkeit sollte es bei dem Ganzen ohnehin nicht gehen, wie ich später merken sollte.

Die Hörproben des damals aktuellen Albums "Gypsy Punks Underdog World Strike" wussten dann jedoch sehr zu gefallen und liefen dann zwar nicht in Dauer-Rotation, nisteten sich aber beharrlich auf meiner Playlist und am MP3-Player ein.

Dann kamen Gogol Bordello nach Wien, und nur durch Zufall erfuhr ich noch am Tag des Konzerts von selbigem. Irgendwie kamen ich und ein paar Leute dann doch zu Karten, und so fanden wir uns in einer ausverkauften Arena-Halle wieder und warteten gespannt darauf ob die Live-Performance mit den Studio-Versionen mithalten würde können.

Was dann kam versetzte mich (für die anderen vermag ich jetzt nicht zu sprechen, das Gefühl müsste aber ein ähnliches gewesen sein) anfangs in eine totale Schockstarre. Im positivsten aller nur möglichen Sinne.

15. Mai 2010

HTC Legend - Test (powered by A1)

Seit langem wollte ich sowas schon. Ein Smartphone. Ein gutes. Nur von Apple durfte es nicht sein. Das hat zahlreiche Gründe, die hier aufzuzählen müßig wäre, die sich aber im Grunde genommen auf die nicht meinem Geschmack entsprechende Geschäftspolitik des Unternehmens herunterbrechen lassen. Ich mag geschlossenen Systeme nicht. Ich mag den Kunden entmündigende Systeme nicht. Ich sehe nicht ein warum sowas läppisches wie ein Batteriewechsel bei Apple wie ein Servicefall gehandhabt wird (= Gerät einschicken, ggfalls ein Vermögen blechen), warum man keinen stinknormalen 3,5mm-Klinkenstecker verwenden dürfen soll, warum man in willkürlich-diktatorischer Art andere aussperrt, seien es nun Apps oder eine ganze Technologie wie Flash. Eine derartige Einschränkung der Wahlfreiheit wird zwar die meisten nicht stören, mich allerdings schon. Im übrigen ist das Iphone das unbestritten schlechteste Gerät am Markt wenn es um die theoretisch grundlegende Funktion eines Smartphones geht, nämlich dem Telefonieren.