1.)
Oesterreichische Nationalbank und Finanzmarktaufsicht verordnen heimischen Banken neue Regeln für Geschäfte in Osteuropa. Sie müssen einen zusätzlichen Kapitalpuffer aufbauen, die Kreditvergabe wird gedrosseltDie Presse, Printausgabe vom 22.11.2011
2.) Gestern
3.) Desweiteren folgender Raiffeisen Bank Spot aus Ungarn, anno 2007 (und der Inhalt dieses Spots ist analog für Bank Austria, Erste und Volksbank, sowie für deren Geschäftspolitik im Zuge der Kredit-Bonanza im Rest Osteuropas gültig)
Nur damit ja keine Missverständnisse darüber aufkommen, warum Österreichs Banken in die Krise geschlittert sind und noch weitaus schlimmeres bevor steht; und es hat nix mit Griechen, EU, "Ausländern", dem Internationalen Zinseszins-Finanzkapital und dergleichen zu tun. Bloß mit der eigenen Gier.
Dass das regulative Instrumentarium (genauso wie die großen und gefürchteten Ratingagenturen) um Jahre zu spät (ein)greift ist tragisch und bezeichend. Und es wird im Endeffekt nichts bringen.
Was ich nach schneller Durchsicht in keinem österreichischem Medium entdecken konnte (der Standard streift diese Problematik leicht an, bringt sie jedoch nicht auf den Punkt; insgesamt wieder ein #FAIL des österreichischen Wirtschaftsjournalismus'), das steht in der Financial Times:
The three banks’ CEE exposure exceeds Austrian GDP, raising concerns that the government would be unable to bail them out if their loan portfolios turned sour.Und manch einer macht sich tatsächlich noch Sorgen um das Tripple-A...
Photo credit: Images_of_Money
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